In der Reflexzonentherapie wird davon ausgegangen, daß eine Vernetzung - ein Regelkreis - zwischen Organe und der Hautoberfläche besteht, wie "Haustelefone" zwischen der Hautzone und dem Organ.

 

Es gibt am Körper viele mögliche Reflexzonen:

 

 

Erklärungsmodelle:

Westliche Ärzte wie Fitzgerald, Head und McKenzie haben den Körper in verschiedene Segmente eingeteilt:

  • die Fitzgeraldschen Linien teilen den Körper in 10 senkrechten Funktionseinheiten ein
  • die Head'sche Zonen teilen den Körper segmental quer nach den Spinalnervensegmenten ein

 

Der englische Arzt Head hat 1898 erkannt, dass sich bei Erkrankungen innerer Organe ganz bestimmte Hautabschnitte am Rücken befinden, die vom gleichen Rückenmakrsabschnitt versorgt werden, sehr schmerzhaft sind. Er erkannte die reflektorischen Beziehungen zwischen den jeweiligen Hautabschnitten und den entsprechenden inneren Organe (Head'schen Zonen)

1917 konnte McKenzie nachweisen, dass sich bei Schmerzreizen innerer Organe starke Verspannungnen an den segmentzugehörigen Rückenmuskulatur (McKenzie-Zonen, Maximalpunkte) gebildet hatten.

 

Maximalpunkte oder sog. Trigger-Punkte (d.h. sehr druckschmerzhafte Punkte) befinden bei den längseingeteilten Funktionseinheiten an den Füßen (s. Reflexzonentherapie am Fuß), Händen oder im Kopfbereich; bei dem Ansatz nach Head/McKenzie entlang der Wirbelsäule. 

 

Massagen oder andere Reizstimulationen  (wie z.B. Injektionen in der Neuraltherapie) an diesen Maximalpunkten setzen wiederum einen Heilreiz.